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TIPPS FÜRS RICHTIGE EINWINTERN
 

Ist die Oldtimersaison zu Ende beginnt die Winterpause und hier solltest du ein paar grundlegende Dinge beachten.

Das Fahrzeug sollte trocken und sauber abgestellt werden, da Feuchtigkeit und Schmutz den Rostbefall fördert. Es sollte das Auto selbst von Schmutz gesäubert sein und auch der Abstellplatz sollte einigermaßen sauber sein. Der geeignete Abstellplatz sollte eine möglichst konstante Raumtemperatur, Luftfeuchtigkeit und Belüftung sollten das Entstehen von Kondenswasser verhindern.

Den Lack am besten mit Hartwachs pflegen.
Blechfalze und Hohlräume kann man mit Wachs oder Kriechöl konservieren.
Den Chrom der Oldies sollten mit Pflegemittel konserviert werden.
Die diversen Schlösser nicht zu ölen vergessen.

Die Scheibenwischer anheben oder gleich abmontieren.

Das Auto kann man zusätzlich mit einer atmungsaktiven Plane oder einem Leinentuch abdecken.

Die Dichtungen und Gummis der Autos zur Sicherheit mit Glycerin, Vaseline, Hirschtalg oder Silikonspray behandeln.

In beheizten Garagen ohne Luftaustausch sind spezielle Schutzhüllen mit integriertem Luftentfeuchter oder extra Luftentfeuchtungsgeräte gute, aber auch nicht billige Alternativen. Es sollte aber auch nicht zu trocken sein, da sonst das Holz, Leder und die Gummis leiden.

Der Innenraum sollte sauber und trocken sein.

Bei Cabrios muss man das Verdeck trocken oder feucht abbürsten und mit klarem Wasser abspritzen.
Das Cabrio-Verdeck sollte geschlossen bleiben um Falten und Risse zu vermeiden oder vor neuen Verschmutzungen zu schützen. Das Gestänge des Verdecks sollte man ölen.

In das Auspuffrohr sollte man einen öligen Lappen stecken und durch eine ausreichend lange Fahrt von Kondenswasser befreien.

Vor der Einwinterung ist es ratsam, einen Ölwechsel durchführen zu lassen, da dies den Motor vor Rost schützt.
Auch sollte man einen öligen Lappen in den Vergaser stecken.
Die Zündkerzen sollte man rausdrehen und einen Konservierungsspray in den Zylinder sprühen bzw. ein paar Tropfen Öl in die Öffnung laufen lassen und den Motor kurz drehen. Danach einen Öllappen in die Öffnung geben.
Den Motor kann man mit Konservierungsspray behandeln.

Auch soll man das Auto voll tanken, denn mit der Zeit verliert der Sprit an Gas und setzt dabei Wasser vom Benzin ab und das kann somit zu Rost führen, dies gilt für Blechtanks. Bei Kunststofftanks hingegen sollte etwas weniger Benzin im Tank sein.

Bei dem Vergaser sollte die Schwimmerwanne entleert werden.

Die Batterie sollte man abklemmen. Oder sogar aus dem Fahrzeug nehmen und die Batterie in einem trockenen, warmen Raum lagern und eventuell nochmals voll aufladen, somit kann eine Tiefenentladung verhindert werden.

Die Reifen sollten entlastet werden, dies macht man am Besten durch aufbocken des Autos.
Die Handbremse sollte nicht angezogen sein und der Reifendruck um rund 0,5 bar erhöht werden.
Allerdings sollte man bei alten Autos mit Drehstabfederung aufpassen, denn diese kann hierdurch beschädigt werden.

Die Fenster sollte man ein wenig geöffnet haben, damit ein Luftaustausch stattfinden kann um schlechte Gerüche in Innenraum seines geliebten Autos zu vermeiden.




2014-17, Käfer-Club Obergrafendorf