Sie sind hier: Technik Tipps & Tricks  
 TECHNIK
Geschichte
Tabellen
Motoren
Modellfotos
Musik im Käfer
Tipps & Tricks
Erfahrungsberichte
Farbenlehre
Schaltpläne
Zubehör

SCHEINWERFERLICHT VERBESSERN
 

Ist der elektrische Teil optimal vorbereitet, sollten Sie sich die Scheinwerfer selbst einmal genau ansehen.

1) Ist das Scheinwerferglas sauber? Nach einigen Regenfahrten mit meinem Golf habe ich manchmal den Eindruck mit 6 Volt zu fahren: Auf dem Scheinwerfer sammelt sich Spritzwasser, das Wasser verdunstet da der brennende Scheinwerfer die Streuscheibe aufheizt und zurück bleibt ein grauer Belag. Bei Fahrten im Winter (Streusalz) reichen manchmal schon wenige Kilometer aus, um die Lichtausbeute zu halbieren. Reinigen Sie die Streuscheiben daher möglichst nach jeder Regenfahrt.

2) Ist der Reflektor noch in Ordnung? Ältere Reflektoren erblinden mit der Zeit. In den Scheinwerfer dringt Staub ein, der sich auf allen Teilen absetzt. Mit der Zeit brennt sich der Staub in die Oberflächen ein. Manchmal hilft es den Reflektor mit Wasser und Geschirrspülmittel auszuspülen, in den meisten Fällen hängt der Dreck jedoch fest. Mit dem Scheuerschwamm sollte man den Reflektor nicht behandeln, da die Reflektierende Silberschicht darunter leidet. Neue Reflektoren sind jedoch einzeln über Hella oder gut sortierte VW-Teilehändler erhältlich.

Noch immer herrscht eine gewisse Dunkelheit

Wie steht es um Ihre Glühbirnen? Ich zehrte bis vor kurzem von einem geerbtem Fundus mit zum Teil gebrauchten 6-Volt-Birnen und mußte zu meinem Erstaunen feststellen, daß fast 2/3 der Birnen nur recht schwach leuchteten und wenige Birnen wahre Glanzlichter waren.

Glühbirnen altern. Während des Betriebes verdampfen Metallteile vom Glühdraht und setzen sich auf dem Glas der Birne ab. Auch funktionierende Birnen können so die Lichtausbeute auf die Hälfte Ihres ursprünglichen Wertes verringern. Zudem können auch neue Birnen in der Lichtausbeute variieren (Mein Fundus umfaßt jetzt nur noch 1/3 der ursprünglichen Menge). Tauschen Sie trübe Birnen gegen neue Exemplare aus.

Als Fahrer eines Käfers sollte man nicht dem Glauben verfallen, das höhere Wattzahlen die Lösung aller Probleme sind: Die Lichtmaschine eines '64-Käfers liefert gerade mal 180 Watt bei Nenndrehzahl. Die tatsächliche Leistung variiert je nach Motordrehzahl. Bei 2x 45 Watt Hauptscheinwerfer (Fernlicht), 2x 4 Watt Standlicht, 2x 5 Watt Rücklicht plus ca. 4 Watt Instrumentenbeleuchtung bleiben gerade mal 68 Watt für Zündung und Batterieladung. Kommen noch Nebelscheinwerfer, Nebelrückleuchte und ein Radio mit Spannungswandler auf 12 Volt hinzu, arbeitet der Käfer bereits mit dem Batteriestrom statt die Batterie zu laden. Auf langen Strecken kann eine Erhöhung auf 65 Watt Scheinwerferbirnen dann für die ein oder andere unliebsame Überraschung sorgen.




Ventilspiel prüfen und einstellen

© 2014-17, Käfer-Club Obergrafendorf