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MUSIK-LEXIKON
 


A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z




 
A  
Abschirmung Eine Kabelummantelung, meist aus einem Drahtgeflecht bestehend, welche Störeinstrahlungen verhindern soll.
Absorption Jedes Material reflektiert (Einfallswinkel = Ausfallwinkel) oder absorbiert (schluckt) den Schall unterschiedlich stark. Das Reflexionsverhalten ist nicht in allen Frequenzbereichen gleich. Reflektiert werden Schallquellen nur an Körpern, die mindestens 1/4 der Wellenlänge groß sind. Die Autoakustik führt zu unterschiedlichen Nachhallzeiten bei verschiedenen Frequenzen und beeinflusst somit den Klang.
Abstimmung Um mit Autolautsprechern einen guten Klang zu bekommen, müssen die Lautsprecher mittels Aktivweichen und Pegelanpassungen auf die restlichen Komponenten wie Endstufen usw. abgestimmt werden.
Abstrahlwinkel Der Abstrahlwinkel eines Lautsprecherchassis gibt einen Hinweis darauf, unter welchem Winkel der Schalldruck hoher Frequenzen gegenüber der Mittelachse abfällt. Siehe auch Rundstrahlverhalten.
Aktivsubwoofer Ein Subwoofer, welcher eine Endstufe bereits im Gehäuse integriert besitzt. läßst sich schnell einbauen.
Aktivweiche Eine Frequenzweiche, die die verschiedenen Frequenzbereiche auf verschiedene Endstufen unterteilt.
Amp Abkürzung für Amplifier
Amplifier Englisch für Verstärker
Amplitude Maximale Ausschwingung, entspricht hier der Signalstärke.
Anpassung Der Ausgang einer Car-HiFi-Komponente muss in Bezug auf die Spannung und die Impedanz mit dem Eingang der nachfolgenden Komponente harmonieren: Zu hohe Spannung führt bei fehlenden Eingangspegelreglern der nachfolgenden Komponente zur Übersteuerung, zu geringe Spannung oder zu hohe Ausgangsimpedanz zu Verlusten und Störgeräuschen.
Äquivalenzvolumen [Vas] Maß für die Nachgiebigkeit der Membranaufhängung in Abhängigkeit der Membranfläche. Das Äquivalentvolumen beschreibt das Luftvolumen welches die gleiche Federsteife wie die Membranaufhängung aufweißt (hart aufgehangene Membrane entspricht kleinem Vas).
Audiophil Natürlicher, harmonischer und rundum stimmiger Klang mit Feinzeichnung, Impulstreue und Detailreichtum.
Ausgewogenheit Gleichlaute Wiedergabe über den gesamten Frequenzbereich. Nicht nur für Musikwiedergabe, sondern gerade für Sprache ist eine ausgewogene Wiedergabe der Übertragungskette im Mitteltonbereich wichtig.
Autoreverse Eine Funktion, die eine Cassette beim Abspielende automatisch umdreht.
Azimuth Winkel des Tonkopfspaltes zum Band eines analogen Cassetten- bzw. Bandlaufwerkes. Dieser muss für optimale Höhenwiedergabe absolut senkrecht am Band anliegen, abweichende Winkel des Aufnahmekopfes (vorbespielte Cassette oder Eigenaufnahme mit dem Heimgerät) zum Wiedergabegerät (Autoradio) führen zu dumpfem Klang.
B  
Bandbreite Tonumfang eines HiFi-Gerätes, also der Bereich zwischen der niedrigsten und der höchsten übertragenen Frequenz.
Bändchenlautsprecher Meist im Hochtonbereich angewandtes Prinzip: Eine leichte, stromdurchflossene Folie innerhalb eines Magnetfeldes dient zur Schallabstrahlung. Da Wirkungsgrad und Maximalpegel oft begrenzt sind, dient meist ein Hornvorsatz der Pegelverstärkung. Echte Bändchen brauchen einen Transformator als Übertrager zur Impedanzwandlung. Beim Magnetostaten ist eine Art Schwingspule auf die Membran gedampft, wodurch die Impedanz verstärkerunkritisch wird.
Bandpass Frequenzweichenschaltung, die zB. in 3-Wege Systemen für den Mitteltöner verwendet wird. Sie besitzt einen Hoch- und einen Tiefpass, somit lässt sie nur Töne eines bestimmten Frequenzbandes hindurch.
Bandpass-Gehäuse Eine Gehäuseart, bei der die Chassis in einem Gehäuse sitzt und sowohl nach vorne als auch nach hinten in eine separate Kammer spielt. Mindestens eine dieser Kammern ist ventiliert.Vorteile: Steiler Schallpegelabfall bei früheren Frequenzen duch die ventillierte Bandpaßkammer tiefe Abstimmung durch angekoppeltes, ventiliertes Volumen möglich bei schmalbandiger Abstimmung guter Wirkungsgrad. Nachteile: Ausschwingverhalten schlechter als bei Baßreflex aufwendiges Gehäuse exakte Abstimmung notwendig. Klangcharakter:Meist nicht so knackig eher satt und voluminös.
Bassreflex-Gehäuse Eine Bassreflexbox ist ein sogenannter Helmholtzresonator. Ein solcher akustischer Resonator besteht faktisch aus einem Volumen mit einer Öffnung. Die im Gehäuse eingeschlossene Luft hat eine vom Volumen abhängige Federsteifigkeit, die in der Öffnung oder im (Bassreflex-)Rohr befindliche Luft hat ebenfalls eine Masse. Durch Abstimmen der Federsteifigkeit des eingeschlossenen Volumens und der angehängten bewegten Masse (Luftvolumen im Bassreflexrohr) lässt sich eine bestimmte Resonanzfrequenz definieren. Diese Resonanz wird durch einen Lautsprecher angeregt, der in das Gehäuse eingebaut wird. Durch geschickte Wahl der Resonanzfrequenz erreicht man eine Verstärkung der Tieftonwiedergabe bei gleichzeitiger Reduzierung der Membranauslenkung.Vorteile: Gutes Ausschwingverhalten (nur bei Buttonworth- und QuasiButterworth-Abstimmung), guter Wirkungsgrad, höhere Schallpegel möglich, weniger Membranhub, dadurch geringere Verzerrung. Nachteile: Anfällig für subsonische Frequenzen (Gefahr für mechanische Übelastung), steiler Abfall zu tiefern Frequenzen, exakte Abstimmung des Gehäuses bzw. Rohre notwendig. Klangcharakter: Bei optimaler Abstimmung meist knackig und präzise, bei sehr tiefen Abstimmungen (Chebysheff-Charakteristik) Frequenzverlauf zunehmend wellig durch schlechteres Ausschwingverhalten, abnehmende Präzision. Die Chassisgüte QTS sollte zwischen 0,3 und 0,45 liegen. Bei höheren Werten zunehmende Baßüberhöhung und abnehmende Präzision, bei niedrigeren Werten (bei z.B. zu kräftigen Magneten) abnehmender Tiefbaß. Wichtig: Absolut dichtes Gehäuse.
Belastbarkeit Die Nennbelastbarkeit in Watt gibt an, welche elektrische Leistung dem Lautsprecher im Dauerbetrieb zugeführt werden kann (DIN 45573). In der DIN Norm sind die genauen Randbedingungen festgeschrieben. Die Musikbelastbarkeit gibt die Leistung an, die bei kurzfristigen, hohen Pegeln vom Lautsprecher noch ohne Beschädigung oder starke Verzerrungen aufgenommen werden kann (DIN 45500). Die Belastbarkeit ist kein Qualitätskriterium. Sie gibt nicht einmal Auskunft darüber, welche Lautstärke ein Lautsprecher produziert.
Bewegte Masse (m/g) Gesamtheit der durch die elektromagnetische Kraft zu beschleunigende Masse (Schwingspule, Wickelkörper, Membrane etc.)
Bi-Amping Ansteuerung eines Komponentensystems mit getrennten Verstärkern für den Tief(mittel)töner und den Hochtöner, wobei die Passivweichen im Gegensatz zur Aktivtrennung erhalten bleiben.
Bi-Wiring Anschluss eines Komponentensystems mit getrennten Kabeln für den Tief(mittel)töner und den Hochtöner.
Breitbandlautsprecher Lautsprecherchassis mit nur einer Membran für den ganzen Frequenzbereich. Weist bei minderwertiger Konstruktion oft starke Mängel im Hochtonbereich auf, bei geringer Größe auch im Bassbereich.
Brückenschaltung Eine Endstufe, bei der 2 Kanäle zu einem zusammengeschlossen sind, um mehr Leistung aus der Endstufe zu holen. Ergibt theoretisch eine Leistungsvervierfachung bei vollständig stabilem Netzteil.
Brummschleife Besitzt ein Gerät bzw. die Car-HiFi-Anlage mehr als eine Masseverbindung (z.B. Cinchkabel und Gehäuse), können Störungen auftreten (z.B. Lichtmaschinen-Pfeifen). Abhilfe bringt meist ein gemeinsamer Massepunkt für alle Car-HiFi-Geräte.
BoomCar Ein Fahrzeug welches auf extreme Basslautstärken gezüchtet wurde, meist Wettbewerbsfahrzeuge. Oft besitzen BoomCars nichteinmal mehr Mittel-Hochton Systeme.
Booster Auch als Nachbrenner bezeichnete Endstufe ohne Schaltnetzteil aus den Anfängen der Car-HiFi-Zeit, die hinter die Lautsprecherausgänge leistungsschwacher Autoradios geklemmt wurde. Boosterbetrieb ist heute noch die gebräuchliche Bezeichnung für den Anschluss eines Verstärkers an Lautsprecherausgänge des (Werks-) Radios.
C  
Cap (Capacitor) Engl. für Kondensator (Kurzform z.B. für Strompufferkondensator).
Casseiver Ein Autoradio mit Cassettendeck.
Center-Speaker In der Armaturenbrettmitte angebrachter Mittenkanallautsprecher, der mit einem Monosignal die Stereoortung zwischen den Lautsprechern verbessert.
Chassis Der Lautsprecher ohne Gehäuse.
Cinch Rundstecker mit Masseabschirmung, Standardkabel für die Signalübertragung von Musikdaten bis zur Endstufe.
Clipping Verstärkerüberlastung mit Hochtonverzerrung durch Überschreiten der Höchstspannung, gefährdet insbesondere Hochtöner, indem aus Sinustönen steilflankige Rechtecksignale werden. Rechtecksignale haben einen deutlich höheren Hochtonanteil (leistungsmäßig) als Sinussignale. Also: Verzerrt der Verstärker, sofort leiser drehen!
Compound-Subwoofer Gehäusesubwoofer (meist geschlossen) mit zwei hintereinandergesetzten Chassis. Führt zu tieferem Bass bei geringerem Wirkungsgrad, gleicht bei gegeneinander zeigender Montageart Chassisunlinearitäten aus. Vergleiche Isobarik.
D  
DAB (Digital Audio Broadcasting) - Digitaler Radioempfang, der störunempfindlicher ist als ein herkömmliches UKW-Radio. Neues terrestrisch gesendetes Rundfunksystem mit digitaler Verschlüsselung, soll in ferner Zukunft das analoge UKW-Radio ablösen.
Dämmung Unter Dämmung versteht man eine Maßnahme zur Verminderung der Schalldurchlässigkeit und Schwingneigung der Gehäusewand. Das heißt: Eine Dämmungsmaßnahme wird direkt auf der Gehäusewand durchgeführt. Möglichkeiten dazu bieten Versteifungen und auf Wandflächen aufgeklebte Bitumen, Polyesterwatte, Schafwolle oder Weichfaserplatten.
Dämpfung Unter Dämpfung versteht man die Umwandlung von Schall- in Wärmeenergie. Zur Verdeutlichung ein Beispiel: Stellen Sie sich ein schwingendes Pendel vor, das Sie zur Ruhe bringen möchten. Eine Möglichkeit dies zu tun, bestünde darin, das Pendel in einen "zähen Brei" zu tauchen, der dem Pendel die Bewegungsenergie entzieht und in Wärme umwandelt. Nun ist Schall aber nichts anderes als schwingende Luftteilchen, denen man z.B. durch poröse Materialien wie Polyesterwatte, Natur- oder Steinwolle, die Bewegungsenergie entziehen kann. Dazu ist es sinnvoll, den gesamten Gehäuseinnenraum mit Dämpfungsmaterial zu füllen. Energie die so umgewandelt wird, kann die Gehäusewände nicht mehr zum Schwingen anregen. In der Praxis füllt man den gesamten Innenraum locker (nicht gestopft) mit Dämpfungsmaterial. Bei Reflexboxen muss der Bereich um das in die Box ragende Tunelende Freibleiben.



 
Dämpfungsfaktor Maß für den Innenwiderstand des Verstärkers, muss beim Ausschwingvorgang die Membranbewegung abbremsen und ist somit in erster Linie für eine präzise Basswiedergabe wichtig.
dB-Drag Schalldruckwettbewerb unter CarHifi-Freaks.
Dezibel (dB) Logarithmische Maßzahl aller dynamischen Verhältnisse. 10 dB mehr entsprechen dem doppelten Lautheitsempfinden und erfordern die zehnfache Verstärkerleistung.
Digitalendstufe Erlaubt mit ihrer Pulsweitenmodulation hohe Ausgangsleistung bei geringer Hitzeentwicklung im handlichen Gehäuse. Das macht Klasse-D-Verstärker für Car-HiFi und Profi-Beschallungsanlagen interessant. Aufgrund ihrer Leistungsreserven und geringen Wärmeentwicklungen, jedoch auch leichter Verzerrungen werden Digital-Endstufen hauptsächlich im Bassbereich eingesetzt.
Doorboard Austauschverkleidung oder auf die Fahrzeugtür aufgebrachte Lautsprecherträgerplatte, welche einen oder mehrere Tieftöner, Midbässe oder komplette Komponentensysteme aufnimmt. Aus Holz oder Kunststoff (GFK) gefertigt und meist im Fahrzeugdesign mit Leder bezogen.
Doppelmagnet Die Bezeichnung Doppelmagnet ist etwas irreführend. Der Lautsprecher verfügt nicht über mehrere Magnetsysteme sondern über einen großen Magnetring, der aus zwei einzelnen Magnetringen besteht, die aufeinandergesetzt wurden. Mit diesem einfachen Trick lassen sich bei relativ kompakter Bauform leistungsstarke, preiswerte Magnetsysteme herstellen.
Doppelkonuslautsprecher Breitbandlautsprecher mit zusätzlichem, auf die Staubschutzkalotte aufgesetztem Hochtonkegel zur besseren Abstrahlung hoher Töne. Frequenzgang und Phasengang hängen von der Form des Hochtonkegels ab.
Doppelschwingspule Lautsprecher mit Doppelschwingspule haben auf dem Schwingspulenträger zwei separat gewickelte Spulen mit jeweils eigenen Anschlüssen. Vorteil ist die flexible Impedanzanpassung an den Verstärker durch verschiedene Schaltungsvarianten (stereo, mono-reihe, mono-parallel)
DSP Digitaler Sound Prozessor. Beinhaltet je nach Ausstattung klangbeeinflussende Komponenten wie Equalizer, Aktivweichen, Raumklangprozessoren, Time-Delay, Dynamikkompressor.
Dualcone Ein Vollbereichslautsprecher, der einen trichterförmigen Aufsatz in der Mitte besitzt, der die Hochtonwiedergabe verbessern soll. Häufig bei Werkslautsprechern anzutreffen. Klanglich jedoch minderwertig.
Dynamikbereich Der Unterschied zwischen lauten und leisen Musikpassagen.
Dynamikkompressor Sinnvolle Schaltung zur Verringerung der Lautstärkeunterschiede allzu dynamischer Musikstücke, damit leise Passagen nicht im Fahrgeräusch untergehen.
E  
ECAP (European Car Audio Press) - Eine Vereinigung Europäischer Car-Hifi Magazine.
Einbauresonanzfrequenz (Fc) Wird ein Lautsprecher in ein Gehäuse eingebaut erhöht sich die bewegte Masse durch das angekoppelte Luftvolumen. Gleichzeitig erhöht sich die Gesamtgüte durch die zusätzliche Federsteife der Luft. Beides wirkt sich auf die Resonanzfrequenz (Fs) aus, im eingebauten Zustand (Fc) liegt sie höher als im Freifeld.
Empfindlichkeit Eingangsspannungsbereich, ind dem ein Endstufe optimal arbeitet.
Endstufe Verstärker, der die geringe Ausgangsspannung des Autoradio-Vorverstärkers auf ein für Lautsprecher verwertbares Leistungsniveau verstärkt (höhere Spannung und viel mehr Strom).
EON Enhanced Other Network: RDS-Funktion, ermöglicht beim Hören eines verkehrsfunkfreien Senders die Wiedergabe der Verkehrsnachrichten eines anderen Senders der gleichen Senderkette.
Equalizer Klangregelnetzwerk mit bis zu 30 (feststehenden) Frequenzbändern bei graphischen Equalizern oder wenigen in Einsatzfrequenz, Bandbreite und Pegel regelbaren Bändern bei parametrischen Equalizern. Oktavequalizer haben 10, Terzequalizer 30 Bänder.
F  
Fader Ein Überblendregler, mit dem man das Verhältnis der Lautstärke des Front- und des Hecksystems aufeinander abstimmen kann.
Farad Die (Ladungs-)Energiespeicherfähigkeit eines Kondensators, gemessen in F (Farad).
Filter Oberbegriff für alle Frequenzweichen, Klangregler und Equalizer, also Schaltungen, welche bestimmte Frequenzbereiche manipulieren. Als Filter zählen Frequenzweichen, Equalizer, DSPs, Phasenregler etc.
Ferrofluid (FFL) Ferrofluid (FFL) ist eine ölige, magnetische Flüssigkeit, die bei Hochtonsystemen in den Luftspalt eingebracht wird. Diese Flüssigkeit hat folgende Funktionen: Die mechanische Dämpfung des Feder-Masse Systems (Schwingspule, Sicke, Membran) wird erhöht, d.h. der Qms-Wert wird kleiner. Dadurch wird der Impedanzanstieg auf der Resonanzfrequenz weitgehend unterdrückt. Ergebnis: Wesentlich höhere mechanische Belastbarkeit! Lautsprecher setzen nur einen verschwindend kleinen Anteil der zugeführten Energie in Schall um, der bedeutend größere Anteil wird in Wärme als Verlustleistung umgesetzt. Diese Wärme kann nun über das Ferrofluid viel direkter an das Magnetsystem abgeleitet werden. Das heißt, die Kühlung der Luftspule erfolgt im bedeutendem Maße intensiver als ohne FFL. Bei Systemen ohne FFL kann die Wärme nur über die Luft im Luftspalt abgeführt werden. Ergebnis: Wesentlich höhere thermische Belastbarkeit bei Verwendung von FFL!
Flachmembran Ein Lautsprecher, der keine konusförmige Membran besitzt, sondern eine flache Membran.
Flankensteilheit Lautstärkeverminderung pro Oktave ab Einsatzpunkt eines Filters, z.B. sind bei Frequenzweichen Werte zwischen 6 und 48 dB üblich.
Free-Air Eine Betriebsart für einen Lautsprecher, der darauf abgestimmt ist, ohne spezifisches Volumen zu spielen, also nicht in einem Gehäuse, sondern zB. auf der Heckablage oder von hinten gegen die Rücksitzbank. Genaugenommen sind Freeair-Subwoofer baugleich zu Gehäusesubwoofern. Auch ein Freeairsubwoofer arbeitet gegen ein definiertes Volumen. Allerdings ist dieses Volumen so groß, daß man nicht mehr von einer Dämpfung sprechen kann. Daher auch der Name der Subwooferart.
Frequenz Schwingungsanzahl pro Sekunden, gemessen wird in Hertz (Hz). Der hörbare Bereich liegt grob zwischen 20 und 20000 Hz, je niedriger die Frequenz, desto tiefer ist der daraus resultierende Ton.
Frequenzbereich Der Umfang an Frequenzen, die ein bestimmtes Hifi-Gerät wiedergeben kann.
Frequenzgang Der Frequenzgang gibt Auskunft darüber, wie gut ein Hifi-Gerät einen bestimmten Frequenzbereich wiedergeben kann. Ein entsprechendes Messdiagramm gibt Auskunft darüber, bei welchen Frequenzen Überhöhungen oder Einbrüche des Pegels entstehen.
Frequenzweiche Schaltkreis (aktiv oder passiv) zur Aufteilung des Frequenzbereiches auf mehrere Lautsprecherchassis (z.B. Hoch- und Tieftöner). Ermöglicht die Abstimmung des gesamten Komponentensystems. Wird charakterisiert durch die Flankensteilheit und die Trennfrequenz.
Front-Staging Klangeindruck, bei dem die Musik wie von der Bühne von vorne kommt.
G  
Gegenkopplung Rückführung eines Teils des Ausgangssignals einer Verstärkerstufe auf das Eingangssignal. Dient in erster Linie der Verringerung von Verzerrungen sowie der Festlegung des Verstärkungsfaktors und des Frequenzbereiches.
geschlossenes Gehäuse Geschlossene Gehäuse stellen im Prinzip eine unendlich große Schallwand dar. Diese Schallwand wurde zu einem rundum geschlossenen Gehäuse gefaltet. Ist das Gehäuse völlig dicht, lässt sich die Federsteife der eingeschlossenen Luft im Gehäuse genau angeben. Geschlossene Gehäuse weisen gegenüber Bassreflexboxen im Tieftonbereich einen geringeren Wirkungsgrad auf, dafür bieten sie ein besseres Impulsverhalten. Geschlossene Gehäuse eignen sich auch für Lautsprecher mit höheren Qts Werten über 0,5. Funktionsweise: Der Tieftonlautsprecher arbeitet auf ein geschlossenes Volumen. Das Luftvolumen wirkt auf den Lautsprecher wie eine zusätzliche Feder. Maßgeblich für die Linearität des Frequenzganges im Bassbereich ist die Gesamtgüte des eingebauten Lautsprechers. Am günstigsten wird ein Gesamtgüte Wert von 0,707 angesehen. Hier verhält sich der Frequenzgang, sowie das Ein- und Ausschwingverhalten wie ein Butterworthfilter 2. Ordnung. Der Frequenzgang fällt unterhalb der Einbauresonanz (Fc) mit 12 dB je Oktave ab.Vorteile: Sehr gutes Ausschwingverhalten, flacher Pegelabfall zu tiefen Frequenzen, relativ unkritisch bei subsonischen Signalen. Nachteile:Meist relativ geringer Wirkungsgrad und damit höhere Verstärkerleistung nötig Klangcharakter:Bei einer Gesamtgüte QT unter 0,7 mehr knackig, weniger Tiefbaß, bei QT über 0,7 mehr voller und unpräziser. Bei QT gleich 0,7 glatter Frequenzverlauf. Wichtig: Absolut dichtes Gehäuse.
Grundtonbereich bezeichnet den unteren Stimmbereich und ist für die Klangfülle der Wiedergabekette zuständig.
Gütefaktor (Q-Faktor) Charakteristik eines Filters. Hat bei Lautsprechern nichts mit der Chassis-qualität zu tun, sondern bezeichnet das Maß für die Dämpfung der Membranbewegung zur Gehäuseberechnung. Messgröße der Thiele-Small-Parameter. Die Nachgiebigkeit der Sicke und vor allem der Zentrierspinne bestimmt den mechanischen Q-Faktor des Lautsprecherchassis. Je niedriger die Güte, umso härter die Aufhängung.
H  
Halbaktiv Konzeption einer Car-HiFi-Anlage mit Passivweiche für das Komponentensystem im Mittelhochtonbereich und Aktivtrennung des Subwoofers.
Hertz Schwingungsanzahl pro Sekunden. Der hörbare Bereich liegt grob zwischen 20 und 20000 Hz, je niedriger die Frequenz, desto tiefer ist der daraus resultierende Ton.
HighPower High-Power Autoradios besitzen integrierte Endstufen, welche bereits im Ausgangszustand gebrückt sind. Deshalb sollte man auf keinen Fall Lautsprecher mit Impendanzen unter 4 Ohm an ein High-Power Radio anschliessen, da sonst das Autoradio überhitzen würde. Aufgrund des fehlenden Netzeiles können keine vernünftigen Leistungen erzeugt werden, da der Endstufe nur 12V zur Verfügung stehen. Bietet Leistungen von maximal 2 x 16 oder sogar 4 x 16 Watt.
Hochpass Schaltung, die Signalanteile unterhalb der Übergangsfrequenz abhängig von der Flankensteilheit mehr oder weniger stark dämpft und höhere durchlässt.
Hochstromfähig Fähigkeit einer Endstufe, hohe Stromstärken auch an niederohmige oder parallelgeschaltete Lautsprecher abzugeben.



 
Hochtöner Lautsprecherchassis mit kleiner, leichter Membran für hohe Töne. Bietet gegenüber größeren Membranen besseres Rundstrahlverhalten und kürzere Anstiegszeit.
I  
Impendanz Wechselstromwiderstand elektrischer Bauteile und Schaltungen und auch Anschlusswert einer Car-HiFi-Komponente in Ohm. Bei der Kombination muss die Ausgangs- mit der Eingangsimpedanz harmonieren. Diese ist nicht über den gesamten Frequenzbereich konstant, was bei der Auslegung der Frequenzweiche auch zu berücksichtigen ist.
Induktivität (Magnetfeld)-Energiespeicherfähigkeit einer Spule, gemessen in H (Henry).
Interferenz Überlagerung zweier Wellen. Senden zwei Schallquellen (z.B. zwei nebeneinanderliegende Hochtöner) die gleiche Frequenz aus, bildet sich auf Achse ein Wellenberg (doppelte Schallenergie) und seitlich davon abwechselnd ein Wellental (Auslöschung) sowie wiederum ein Wellenberg, anschließend ein Tal usw., dessen Abstände sich mit der Wellenlänge ändern.
Isobarik-Subwoofer Gehäusesubwoofer (meist Bassreflex) mit zwei hintereinandergesetzten Chassis. Führt zu tieferem Bass bei geringerem Wirkungsgrad, gleicht bei gegeneinander zeigender Montageart Chassisunlinearitäten aus. Vergleiche Compound.
Isolierung Isolation, Gehäuse einer Schaltung bzw. eines Gerätes oder Ummantelung eines Kabels zum Schutz vor Kurzschlüssen. Bei hohen Spannungen auch Berührungsschutz.
K  
Kabel Leiten den Strom zur Energieversorgung und Musikübertragung weiter. Zu dünne Stromkabel verringern die Leistung, schlechte Lautsprecherkabel den Dämpfungsfaktor und schlechte Cinchkabel die Klangqualität. Im Auto sind robuste Isolierung (muss Öl, Benzin, Hitze, Kälte etc. widerstehen und darf nicht durchscheuern) und bei Cinchkabeln gute Abschirmung wichtig.
Kalotte Eine Kalotte ist ein Ausschnitt aus einer Kugelabschnitt. Dieser Dom wird direkt auf die Schwingspule aufgesetzt. Kalotten unterscheiden sich von Konuslautsprechern demnach dadurch, dass die Konusmembrane weggelassen wurden. Vorteile: Die Kalotte ist sehr steif.Der geringe Membrandurchmesser garantiert einen großen Abstrahlwinkel. Die Membranmasse ist relativ gering, welches wichtig für einen guten Wirkungsgrad ist. Kalotten lassen sich allerdings nicht in beliebigen Größen herstellen. Sie eignen sich sehr gut für Hochtonsysteme. Gebräuchliche Membrandurchmesser liegen zwischen 10 und 25 mm für Hochtonsysteme und zwischen 34 und 70 mm für Mitteltonsysteme. Letztere haben allerdings schon erheblich Probleme mit der Steifigkeit des Materials bei vertretbarer Membranmasse. Ebenfalls werden an die Randeinspannungen erhebliche Forderungen bezüglich der Linearität gestellt. Kalottenmembranen werden aus Kunststoff, Gewebe oder Metall hergestellt.
Kanaltrennung Separation der Stereokanäle. Im linken Lautsprecher soll nichts vom rechten Stereokanal zu hören sein und umgekehrt.
KickBass Ein Lautsprecher mit normalerweise 16cm Membrandurchmesser welcher den oberen Bassbereich übernimmt und für den richtigen Kick sorgt, der vielen Subwoofern fehlt.
Kickpanel Lautsprechergehäuse für den Fußraum im Auto. Im Gegensatz zum BMW-Fußraumeinbau werden Kickpanels akustisch auf den Fahrer ausgerichtet.
Klirrfaktor Der Klirrfaktor gibt Auskunft über die Verzerrungen einer Hifi-Komponente. Angaben in Prozent. Werte unter 0,1 sind noch akzeptabel, ab 0,01 jedoch sehr gut.
Koaxialsystem Tiefmitteltonlautsprecher mit aufgesetztem Hochtöner, so wie man sie meist bei Autolautsprechern findet. Neue Magnetwerkstoffe wie Neodym erlaubten kompakte Lautsprecherhochtonsysteme, so dass der Hochtonlautsprecher zentrisch in ein Tieftonsystem eingebaut werden konnte. Vorteile von Koaxialsystemen sind in erster Linie eine stabile Phasenlage bei konstanter Gruppenlaufzeit. Dieses zeichnet oftmals verantwortlich für ein homogenes Klangbild.
Komponentensystem Ein Lautsprechersystem mit normalerweise 2 bis 3 Lautsprechern (pro Seite) und externer passiver Frequenzweiche.
Kondensator Speichert Ladungsmengen, die Angabe der Kapazität eines Kondensators erfolgt in Farad (F). Kleine Kondensatoren werden in Frequenzweichen eingesetzt, zur Spannungsstabilisierung des Bordnetzes unmittelbar vor der Endstufe verwendet man gleich Kondensatorboliden ab 0,5F, meist mit Schutzelektronik.
Konus Kegelförmige Membranform, wie sie in den meisten Tief- und Mitteltönern eingesetzt werden.
Kraftfaktor B X L Das Produkt aus magnetischer Induktion und Schwingspulendrahtlänge im Luftspalt gibt an, wie stark der Antrieb eines Lautsprechers ist. In der Regel besitzen Lautsprecher mit großen B x L Produkten kleine Güten, d.h. große Dämpfungen.
L  
Lastwiderstand Der Widerstand eines Lautsprechers, der an eine Endstufe angeschlossen wird. Wichtig ist, dass der Widerstand des Lautsprechers nicht unter dem angegebenen Lastwiderstand der Endstufe liegt. Viele Endstufen verkraften aber auch Lautsprecher mit geringeren Widerständen, aber hierfür fragen Sie bitte erst bei Ihrem Fachhändler nach.
Leistung Produkt aus Spannung in Volt und Stromstärke in Ampere (P = U x I), angegeben in Watt. Oftmals sieht man bei billigen Endstufen Angaben in riesigen Dimensionen (Maximal- oder Impulsleistungen etc.), jedoch sollte man sich immer nach Sinus bzw. RMS Angaben richten, da diese als einzige Angaben von jedem Hersteller mit identischem Messverfahren gemessen werden.
Line (In/Out) Ein/Ausgänge für Signale mit niederen Spannungen im Bereich bis normalerweise 5 mV (milliVolt) zur Signalübertragung von Audiosignalen, wobei Geräte (Autoradios, Vorverstärker...) mit hörerer Ausgangsspannung (4V, 5V,...) unempfindlicher gegen Störeinflüsse sind.
Litze Ein Kabel welches aus vielen dünnen Drähten besteht.
Loudness Eine Anhebung von tiefen und hohen Frequenzen, bietet sich bei leisen Lautstärken an.
Luftspalt Die Schwingspule taucht in den Luftspalt ein, dort ist die durch die Polplatte konzentrierte Magnetenergie am größten. Bei Hochtönern ist der Luftspalt oft mit Ferrofluid gefüllt.
M  
Magnet Ein Magnet ist ein Körper, der in seiner Umgebung ein Magnetfeld erzeugt. Dabei treten magnetische Feldlinien am sogenannten Nordpol des Magneten aus und am sogenannten Südpol treten magnetische Feldlinien ein. Bei Lautsprechern wird als Erzeuger des Magnetfeldes üblicherweise ein Ferrit verwendet. Über die Metallteile (Polplatte, Polkern und Bodenplatte) wird das Magnetfeld zum Luftspalt geführt.
Magnetfeld Ein durch Magnete oder bewegte elektrische Ladungen erzeugtes Feld, das Kraftwirkungen zwischen Magneten bzw. elektrischen Strömungen vermittelt. Das Magnetfeld wird durch die Magnetische Feldstärke beschrieben.
MD (MiniDisc) Wiederbespielbarer Tonträger im Schutzgehäuse mit direkten Titelzugriff, nahezu CD-Qualität. Eine MD sieht aus wie eine kleine CD in einem diskettenähnlichem Plastikgehäuse. Abtastung verschleißfrei mit Laser nach dem magnetooptischen Prinzip.
Mehrwegelautsprecher Verschiedene Lautsprecher, welche für einen bestimmten Frequenzbereich zuständig sind, wie zB. Komponentensysteme oder Koaxialsysteme.
Membran Die Membran eines Schallwandlers kann verschiedene Formen haben. So unterscheidet man: Konusmembranen Flachmembranen Kalotten Der Konus, eine Fläche, z.B. ein Blatt Papier zu einem Trichter geformt, bietet eine hervorragende Steifigkeit. Wird wie bei einem Lautsprecher dieser Konus mit unterschiedlicher Frequenz hin und her bewegt, so neigt der Konus ab einer bestimmten Frequenz nicht mehr gleichförmig wie aus einem Stück zu schwingen, sondern er bricht in seiner Bewegung auf. Sogenannte Partialschwingungen entstehen. Diese erzeugen unterschiedliche Schallzentren, die sich teils überlagern und auslöschen und verstärken. Abhilfe bietet hier die sogenannte Nawi-Membran. Diese Membran ist kein Konus, sondern hat einen hyperbolischen Membranquerschnitt. Diese Membran ist nicht abwickelbar. D.h. diese Membran lässt sich nicht zu einem flachen Stück Material formen, sollte man diese z.B. aufschneiden.
Membranhub (Xmax) Maximale Auslenkung der Membran. Da dem Membranhub mechanisch Grenzen gesetzt sind, ist eine endlose elektrische Belastbarkeit sinnlos.
Memory Engl. Bezeichnung für Speicher.
Midbass Ein Lautsprecher mit normalerweise 16cm Membrandurchmesser welcher den oberen Bassbereich übernimmt und für den richtigen Kick sorgt, der vielen Subwoofern fehlt. Wird am besten aktiv angesteuert.
Mitteltöner Lautsprecher, der für Töne des mittleren Frequenzbereiches zuständig ist, meist besitzt dieser Lautsprecher einen Durchmesser zwischen 8 und 16cm.
MOS FET Spezieller Transistor, kann mit extrem geringem Eingangsstrom (also spannungsgesteuert) große Ausgangsströme steuern, gerne in Schaltnetzteilen der Endstufen eingesetzt.
N  
Nennimpedanz (Z/Ohm) Scheinwiderstand des Lautsprechers in Ohm. Meist wird der mittlere Wert im Bereich der Trennfrequenz angegeben, manchmal auch der minimale Wert.
Neodymium (Neodym) Besonders effektives Magnetmaterial für kleine, wirkungsgradstarke Magnetsysteme.
NF (Niederfrequenz) Der hörbare Frequenzereich.
Netzteil Ein Netzteil wandelt Spannungen um, somit können Endstufen aus dem 12V Bordnetzt mit höheren Spannungen versorgt werden.
O  
Ohmsches Gesetz U = R x I: Die Spannung, gemessen in V (Volt), ist gleich dem Produkt aus dem Widerstand in (Ohm) und der Stromstärke in A (Ampere).
Oktave Tonumfang von einer Frequenz bis zu ihrem doppelten Wert.
Ortbarkeit Die Ortbarkeit bezeichnet die Fixierung einzelner Instrumente oder Gesangsstimmen innerhalb des Stereopanoramas. So sollte eine in der Mitte aufgezeichnete Gesangsstimme auch in der Mitte des Fahrzeuges wiedergegeben werden und für den Fahrer keinesfalls nur aus dem linken Car-HiFi-Lautsprecher. Dementsprechend sollten die Stimmen beispielsweise eines Gesangsquartettes ebenso ortungsscharf jede für sich auszumachen sein und dürfen nicht miteinander verwaschen.
Oversampling Zwischenstufen bei der Abtastung eines Digitalsignales zur Verringerung des Quantisierungsrauschens.
P  
Parallelschaltung Ein Anschlussschema 2 gleicher Lautsprecher an einer Endstufe, wobei von den einzelnen Chassis die Plus sowie die Minus-Pole miteinander verbunden sind.



 
Partialschwingungen Gegenphasige Teilbereichsschwingungen einer Membran. Lautsprechermembranen brechen oberhalb einer materialtypischen Frequenz in klangverfälschende Partialschwingungen auf.
Passivweiche Ein Netzwerk aus Spulen, Kondensatoren und Widerständen, welche das Musiksignal in verschiedene Frequqenzbereiche aufteilt z.B. für Mehrwege-Komponentensysteme.
Pegel Laut- bzw. Signalstärke, wird bei Schall in Dezibel angegeben, bei Spannungen in Volt. Wird mit dem Lautstärke- bzw. Pegelregler eingestellt.
Pegelregler Dient zur Einstellung der Eingangsempfindlichkeit der Endstufe passend zur Ausgangsleistung des Autoradios.
Phase Stimmt der Amplitudenzustand eines Signals bei einem innerhalb einer Periode definierten Zeitpunkt nicht mit dem gewünschten Zustand überein, gilt die Phase als verschoben, gedreht oder verzerrt. Bei einer Phasenverschiebung innerhalb eines Frequenzspektrums kommen hohe Frequenzen zu einem anderen Zeitpunkt beim Zuhörer an als tiefe. Ein guter Phasengang ist unverzichtbar für gute Weiträumigkeit sowie Ortbarkeit.
Phasenkorrektur Wenn ein Lautsprecher weiter vom Fahrer entfernt ist wie ein anderer Lautsprecher, muss der Schall einen längeren Weg zurücklegen. Um diese Differenz auszugleichen, wird der eine Lautsprecher verzögert, damit der Schall beider Lautsprecher gleichzeitig eintrifft.
Polardiagramm Messdiagramm über die Richtcharakteristik (das Rundstrahlverhalten unter verschiedenen horizontalen Hörwinkeln) eines Lautsprechers, siehe auch Abstrahlwinkel.
Polypropylen Polypropylen ist ein Kunststoffmaterial mit hoher innerer Dämpfung, das zur Membranherstellung, hauptsächlich für Tief- und Mitteltonlautsprecher, verwendet wird. Hierbei gibt es Membranen, je nach Einsatzweck, die mit Füllmaterialien wie etwa Kreide angereichert sind. Dadurch lassen sich die Härte, Steifigkeit und die innere Dämpfung der Membran exakt definieren und einstellen. Lautsprecher mit Polypropylenmenbranen verfügen bei allen Qualitätsherstellern über eine sehr hohe Produktionskonstanz. Vorteile gegenüber Papier :bessere Dämpfungseigenschaften gutmütigerer Frequenzverlauf am oberen Ende des Übertragungsbereichs geringere Neigung zu Partialschwingungen sehr hohe Produktionskonstanz neutrales Klangverhalten im MitteltonbereichNachteile gegenüber Papier :geringere Steifigkeit der Membran höhere bewegte Masse bei Chassis mittlerer Größe (16 cm) schlechteres Impulsverhalten im Tieftonbereich
Preceiver Autoradio ohne integrierte Endstufe, ausschliesslich mit LineOut Ausgängen.
Pre-Out Vorverstärkerausgang am Autoradio, meist mit Cinchsteckern.
Präsenz Bezeichnet den oberen Stimmbereich.
Prozessor Recheneinheit in in Raumklangprozessoren oder DSP's
PTY Programm Type: RDS-Funktion, welche die Art des Programms angibt, z.B. Klassik oder Pop.
Q  
QES Elektrische Dämpfung, wird erzeugt durch die Einwirkung der Schwingspule im Magnetfeld.
QMS Mechanische Dämpfung, wird erzeugt durch die Reibung der Sicke und der Zentriermembran.
QTC Wird ein Lautsprecher in ein Gehäuse eingebaut erhöht sich die Gesamtgüte. Durch die zusätzliche Federsteife der Luft. Die Einbaugüte (Qtc) liegt höher als die Freiluftgüte (Qts) und steigt mit kleineren Volumen. Sie bestimmt entscheidend das Übertragungsverhalten des Lautsprechers.
QTS Gibt Aufschluss über das Dämpfungsverhalten eines Lautsprechers, ist entscheidend für das Ein- und Ausschwingverhalten.
R  
Räumlichkeit Raumeindruck des Klangbildes, wird charakterisiert durch das sogenannte Staging.
Raumklangprozessor Verbessert bei analogen Geräten die Fahrzeugakustik durch Verstärken der Aufnahmeraum-Hallinformationen (mittels Differenzsignal) sowie bei digitalen Geräten (DSP) durch Hinzufügen von Hall und Echo (mit elektronischen Speicherchips). Siehe auch Surround.
Rauschabstand Dynamik zwischen Nutzsignal und Rauschen.
Rauschen Unerwünschte Nebengeräusche mit zufälliger Verteilung, wird von jedem Car-Hifi Gerät erzeugt.
Rauschunterdrückung Verminderung unerwünschten Bandrauschens oder anderer Störeffekte mittels Verdichtung (Kompression per Kompander) bei der Aufnahme und spiegelbildlicher Wiedergewinnung (Expansion per Expander) bei der Wiedergabe. So wird die Dynamik eines Musikstückes auch bei Analogaufzeichnung bewahrt.
RDS (Radio Data System) Erweiterung des UKW-Signals um ein Datensignal, welches den jeweiligen Sendernamen sowie diverse andere Textübertragungen senden kann..
Rearfill Die ein gutes (Front-)Staging unterstützende Heckbeschallung mit gegenüber den Frontlautsprechern leiseren Hecksystemen. Als Ansteuerung dient ein Mono-, Stereo- oder Raumklangsignal.
Remote Fernbedienung für verschiedene Komponenten, Remote-Leitung überträgt Einschaltsignal für die Endstufe.
Receiver Autoradio welches einen Tuner, Vorverstärker und eine Endstufe enthält.
Resonanzfrequenz Die Frequenz mit der ein Lautsprecher ausschwingt. Bei der Resonanzfrequenz hat die Impedanz des Lautsprechers ihren Maximalwert. Man unterscheidet die Resonanzfrequenz im Freifeld (Fs) und die im eingebauten Zustand (Fc)
Reihenschaltung Ein Anschlussschema 2 gleicher Lautsprecher, wobei bei einem der Lautsprecher der Pluspol an die Endstufe geklemmt wird, der Minuspol des Lautsprechers an den Pluspol des 2ten Lautspreches, und dessen Minuspol wieder an die Endstufe.
S  
Schaltnetzteil Umsetzung der 12 V-KFZ-Bordspannung in die höhere Arbeitsspannung einer Endstufe, um hohe Verstärkerleistungen zu ermöglichen. Dies geschieht, indem ein Zerhacker den Gleichstrom in Wechselstrom umwandelt, anschließend wird dieser hochtransformiert und wie beim gewöhnlichen Netzteil wieder gleichgerichtet und stabilisiert.
Schutzschaltung Endstufen-Vorrichtung, die Verstärkerüberlastungen vermeiden soll. Es gibt Schutzschaltungen gegen Übertemperatur, Kurzschluss, Gleichstrom, Leerlauf und zur Strombegrenzung.
Serienschaltung Ein Anschlussschema 2 gleicher Lautsprecher, wobei bei einem der Lautsprecher der Pluspol an die Endstufe geklemmt wird, der Minuspol des Lautsprechers an den Pluspol des 2ten Lautspreches, und dessen Minuspol wieder an die Endstufe.
Sinuston Ein reiner Ton einer bestimmten Frequenz ohne Nebentöne.
SDK (Sender-Durchsage-Kennung) Verkehrsfunkdecoder mit Senderkennung und Meldungsdurchschaltung auch bei CD, Cassette oder leiser Musik, heute durch die RDS-Funktion TA (Traffic Announcement) ersetzt.
Sound-Off Ein Wettbewerb bei dem bestmöglicher Klang und Einbauqualität entscheiden.
Spannungsteiler Widerstandnetzwerk zur Lautstärkeanpassung von Hochtönern und somit zur Klangabstimmung. Die resultierende Impedanz an der Weiche bleibt gleich, damit Trennfrequenz und Flankensteilheit erhalten bleiben.
SPL Sound Pressure Level. Schalldruckangabe in dB/m, also Dezibel in 1 Meter Abstand gemessen.
Spule Elektronisches Bauteil, welches aus einer Drahtwicklung besteht, wird in Frequenzweichen eingesetzt.
Stabilität Fähigkeit einer Endstufe, niederohmige oder komplexe Lasten (z.B. ein Komponentensystem mit aufwendiger Passivweiche) anzutreiben. Selbst hochstromfähige Verstärker können unter extremen Phasenbelastungen kapazitiver (Kondensatoren) bzw. induktiver (Spulen) Art zusammenbrechen.
Staging Bezeichnet die Bühnenabbildung des Klangbildes.
Stehende Welle Zwischen zwei parallelen Wänden kann es zu Überlagerungen von Wellen kommen, die von ihrer Länge her (einfach oder vielfach) genau zwischen diese Begrenzungsflächen passen. So entstehen Hörplätze mit Auslöschung bzw. Addition des Schalls bei den betreffenden Frequenzen.
Subsonicfilter Hochpassfilter, dass allzu tiefe und somit leistungsintensive, aber nicht mehr effektiv abgestrahlte Frequenzen von Lautsprechern bzw. Subwoofern fernhält. Sollte sehr Steilflankig sein (ab 24dB / Oktave).
Subwoofer Lautsprecherchassis, welches den tiefen Frequenzbereich abdeckt.
Surround Sammelbegriff für mehrkanalige Wiedergabe, die mittels Decoder Heckkanäle generiert. Oft ist auch ein Centerkanal vorgesehen. Das bisher gängigste Verfahren im (Heim-)Kino ist Dolby-Surround, weiterhin gibt es beispielsweise das für Musikwiedergabe optimierte Circle Surround.
Symmetrische Signalführung Symmetrisch ist ein Signal, wenn zusätzlich oder anstelle der Masse ein gegengleiches Signal durch den zweiten signalführenden Leiter fließt. So heben sich Störungen gegenseitig auf. In der Studiotechnik ist die symmetrische Verbindungstechnik schon lange wegen ihrer Unempfindlichkeit gegenüber Störungen bekannt und geschätzt.
T  
TA (Traffic-Announcement) Verkehrsfunkdecoder mit Senderkennung und Meldungsdurchschaltung auch bei CD, Cassette oder leiser Musik.
Terz Ein Drittel einer Oktave.
Telematik Verkehrsführung über das Mobilfunknetz, wobei aktuelle Verkehrssituationen (Staus und Baustellen) in die automatische Verkehrsplanung einbezogen werden.
Thiele-Small-Parameter Parameter Gehäuseentwicklungsrelevante Daten eines Lautsprecherchassis nach Thiele und Small. Wichtig sind bei Aktivbetrieb der Gütefaktor Qts, das Äquivalentvolumen VAS sowie die Resonanzfrequenz fs. Bei -> Passivbetrieb sollten weitere Daten miteinbezogen werden.
Tiefstbass-Regenerator Digitalteiler, der Frequenzen zwischen 60 und 120 Hz halbiert und diese dem Musiksignal regelbar hinzufügt. Früher wurden so baßschwache Cassetten- und (in der Disco) Plattenaufnahmen tiefbassgetunt, heute kann man daheim Videofilme tiefbassregenerieren oder im Auto Boom-Car-Effekte erzeugen.
Tiefpass Frequenzweichenschaltung, die nur tiefe Töne passieren lässt.
Tieftöner Lautsprecher mit grosser Membranfläche zur Wiedergabe von tiefen Tönen.
Time Delay Zeitverzögerungsschaltkreis. Wird bei Car-HiFi beispielsweise angewandt, um das Signal für den linken Frontlautsprecher zu verzögern, damit der Fahrer akustisch in der Mitte sitzt.
Tonkopf Elektrischer Magnet in Form einer durch den Tonkopfspalt unterbrochenen Spule, der ein Magnetpartikelband magnetisieren und auslesen kann.
Track Engl. Bezeichnung für einen (Musik)Spur auf einer CD.
Trennfrequenz Übergangsfrequenz, bei der zwei mit Frequenzweiche getrennte Lautsprecherchassis die halbe Leistung erhalten (-3dB-Punkt). Der Bass wird oberhalb der Trennfrequenz leiser, der Hochtöner darunter abgesenkt.



 
Trimode Betrieb zweier Stereo-Autolautsprecher gemeinsam mit einem Monosubwoofer an zwei Kanälen einer trimodefähigen Endstufe, ein zusätzlicher Verstärkerkanal für den Subwoofer wird somit gespart.
Trockenheit Die Präzision und Sauberkeit bei der Basswiedergabe. Um trocken zu klingen, muss der Subwoofer eine leichte Membran besitzen, in der Praxis klingen Tieftöner mit 25cm Membrandurchmesser meist schon trocken, bei grösseren Membrandurchmessern geht die Trockenheit bei vielen Subwoofern abhanden.
Tuner Empfangsteil eines Radios, also Radio ohne Endstufe (genaugenommen auch ohne Vorverstärker, auch wenn CD-Tuner einen solchen besitzen).
Tweeter Engl. Bezeichnung für Hochtöner.
U  
Übersteuerung Zu hohe Eingangsspannung durch fehlerhafte Anpassung des Pegelreglers die zur Zerstörung der Lautsprecher führen kann.
V  
Vorverstärker Verstärkt das Ausgangssignal der einzelnen Komponenten (CD-Laufwerk, Tuner....).
W  
Wechslersteuerung Vorrichtung zum Betrieb eines CD-Wechslers an einem Autoradio.
Weiträumigkeit Klangbeschreibung eines (idealen) Klangbildes, welches nicht nur von links und rechts kommt, sondern über die imaginäre Bühne, auch nach vorne und hinten, hinausgeht.
Widerstand Strom kann einen elektrischen Leiter (z.B. Kabel, Steckkontakte oder spezielle Materialien) nicht ungehindert durchfließen. Widerstände als Elektronikbauteile nutzen diesen Effekt zur Pegelveränderung innerhalb elektronischer Schaltungen oder auch in der passiven Frequenzweichentechnik. Siehe auch Ohmsches Gesetz.
Wirkungsgrad Verhältnis von abgegebener zu eingespeister Leistung, meist angegeben in %. Bei Lautsprechern Verhältnis von elektrischer zu akustischer Leistung, meist angegeben in dB/W/m, also Dezibel bei 1 Watt in 1 Meter Abstand. Nicht generell vergleichbar, da oft auch mit 2,83 V und teils auch bei anderer Entfernung gemessen wird.
Woofer Größerer Lautsprecher für den gesamten oder nur den mittleren Bassbereich. Im Car-HiFi-Bereich werden meist Subwoofer und Midbässe unterschieden.
  Lexikon wurde mit freundlicher Genehmigung von http://www.car-hifi-treff.de übernommen
   
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