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ROSTBEKÄMPFUNG MITTELS REPARATURBLECH
 

Rost ist einer der gefürchteten Gegner eines Autos. Speziell der alte Käfer hat da seine speziellen Stellen, an denen er liebend gerne seine Roststellen ansetzt. Eine dieser Stellen befindet sich unter der hinteren Sitzbank bzw. im Bereich der Gepäckablage hinter der Sitzbank. Schuld daran sind meist brüchig gewordene Gummidichtungen bei den Fenstern, die Wasser bzw. Luftfeuchtigkeit in den Innenraum des Fahrzeuges lassen und damit dem Rost den besten Nährboden bieten.

Unser Beispiel zeigt, dass es durchaus möglich sein kann, den Starter des Käfers vom Fahrgastraum zu tauschen. Du musst dazu nur die Sitzfläche entfernen und hast sofort den vollen „Durchblick“!??!.




 
Nachdem wir aber unser Auto noch länger haben möchten, haben wir schon das richtige Reparaturblech besorgt, das wir für unser Problem brauchen.
Was Du noch brauchen wirst an Werkzeug sind: eine elektrische Metallsäge (soweit vorhanden), Hammer und Stemmeisen, eine Drahtbürste und natürlich ein Schweißgerät.
Wir fangen damit an, das alte, durchgerostete Blech zu entfernen, damit wir abschätzen können, wie viel wir von unserem Reparaturblech verarbeiten werden. Wir verwenden dazu gerne die elektrische Säge, Du kannst aber auch einen Schwingschleifer mit Metallsägenscheibe verwenden. An den Seitenwänden ist es wahrscheinlich am Geschicktesten, wenn Du mit Hammer und Stemmeisen die Schweißverbinden entfernst.
Damit das Reparaturblech eben aufliegen kann, muss jetzt der Rand mit dem Winkelschleifer bearbeitet werden, bis keine Erhöhungen mehr da sind und der gesamte Randbereich blank ist. Nachdem Du nun genau abgemessen hast, wie groß das benötigte Blech sein muss, kannst Du jetzt das Reparaturblech einpassen und nicht benötigte Teile wegschneiden. Mit der Bohrmaschine kannst Du jetzt den hinteren Rand des Reparaturblechs alle 3 bis 4 cm durchbohren, damit später genau hier die Verbindungen zum Untergrund entstehen können.
Ungefähr so sollte das eingepasste Blech dann aussehen. Wenn Du mit der Passform zufrieden bist, kannst Du schon Mal Dein Schweißgerät anstarten. Am besten, Du beginnst unten mit den beiden vorderen Ecken. So kannst Du sicherstellen, dass bis ganz hinten keine Wellen oder Buckel entstehen. Zugegeben, ich hab auch etwas gebraucht, bis eine derartige Schweißnaht geschafft hatte, aber eine ähnliche Optik sollte das Ziel sein.
 
Nachdem Du das neue Blech mit dem alten ordentlich verschweißt hast, geht es nun daran, die Schlackereste und diverse Verunreinigungen mit einem Draht-Schleifer oder einer Flex zu beseitigen. Jetzt brauchst Du nur noch mit Zink-Spray die blanken Stellen des Metalls versiegeln und fertig ist die Sache – zumindest an dieser Stelle ;-)  
     
Bildquelle:
VWTrends 2003
   



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