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DEN STARTER TAUSCHEN
 

Stell Dir vor, Du steigst in Deinen Käfer ein und dieser lässt sich nicht starten. Das kann und darf sogar nach Jahrzehnten der Treue passieren. Bevor Du gleich losziehst, Dir einen neuen Starter zu besorgen, kannst Du noch ein paar Sachen test, um sicher zu stellen, wo der Fehler liegt. Als erstes kontrolliere die Kontakte an der Batterie bzw. die Batterie selbst. Auch der Spannungsregler kann an dem Problem schuld sein. Wenn fest steht, dass all diese Komponenten richtig funktionieren, bleibt Dir nicht anderes übrig als den Starter zu tauschen.

Beschaffungsmöglichkeiten
Du hast einige Möglichkeiten, zu einem neuen Starter zu kommen. Die teuerste ist, Du gehst zu einem VW-Händler oder eine VW-Werkstatt und kaufst Dir einen Originalstarter. Etwas günstiger sind „Nachbauten“ und noch günstiger sogen. „Tauschstarter“, die von einem Spezialisten überarbeitet wurden und gegen einen alten Starter und ein relativ geringes Aufgeld zu haben sind. Der günstigste Starter kommt von einem Schrottplatz Deines Vertrauens und muss eigenhändig ausgebaut werden.




 
Bevor Du am Auto irgendetwas machst, solltest Du zumindest einen Pol von der Batterie nehmen, damit kein Strom mehr fließen kann. Mit einem 17er-Schlüssel musst Du zuerst die obere Schraube lockern bzw. die Mutter entfernen. Diese befindet sich oben ganz rechts hinter dem Gebläsekasten. Der obere Bolzen kann dann von unten entfernt werden. Ihm gegenüber befindet sich der zweite, der ebenfalls mit einem 17er zu knacken ist. Mit einem 13er müssen die Kabelverbindungen gelöst werden.
Bevor Du den neuen Starter anbringst, nimm den langen Bolzen, der noch im alten Starter ist und steck ihn in das obere Loch. Mit einer Kupferschmiere kannst Du verhindern, dass die elektronischen Kontakte mit der Zeit rosten. Bei ausgebautem Motor kannst Du den Starter rechts oben sehen, wie er mit seinen Zahnrädern in die Zahnräder der Schwungscheibe greift. Nach dem Zusammenbauen kann die Batterie wieder angeschlossen werden, und los geht’s wieder.



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